Alle drei Meldungen diese Woche drehen sich um dasselbe: KI-Agenten in Kalkulation und Verwaltung. Die Ankündigungen häufen sich. Das ist der rote Faden dieser Woche.
DIE MELDUNGEN DER WOCHE
Leonhard Weiss digitalisiert sein Gerätemanagement mit SAP
Das deutsche Bauunternehmen hat sein Gerätemanagement auf SAP umgestellt. Damit ist ein weiterer Verwaltungsprozess digitalisiert. Das zeigt: Es braucht nicht immer gleich ein neues KI-Tool, weil auch ein gut eingeführtes ERP-System wie SAP viel abfängt. Für größere Büros mit eigener IT-Abteilung ist das oft der naheliegendere erste Schritt, bevor man sich an ein Agenten-Experiment von der Stange wagt.
Quelle: cio.de/article/4235681/wie-leonhard-weiss-mit-sap-das-geraetemana
Access Construction packt Agenten in Kalkulation, Projektmanagement und ERP
Das zeigt, wohin die großen Softwarehäuser gerade investieren, zum Beispiel Access mit seiner ERP-Suite. Ob sich das für euer Büro lohnt, hängt stark davon ab, wie euer Projektmanagement heute schon aufgestellt ist. Bevor man auf ein neues ERP-Feature wartet, lohnt sich meistens erst der Blick auf die eigenen Prozesse.
Quelle: unite.ai/de/access-evo-agentic-ai-construction-software/
Aareon lässt über 40 KI-Agenten die Betriebskostenabrechnung automatisieren
40 Agenten für eine einzige Abrechnungsaufgabe, das ist eine andere Größenordnung als ein Chatbot. Für Hausverwaltungen heißt das: weniger Handarbeit. Und das bei einer der nervigsten Pflichtaufgaben im Jahr. Belegerfassung und Kostenzuordnung laufen in vielen Verwaltungen nämlich noch von Hand, auch wenn die eigentliche Abrechnung längst über ERP-Systeme wie Wodis, DOMUS oder Haufe läuft.
Quelle: ad-hoc-news.de/wirtschaft/aareon-mehr-als-40-ki-agenten-automatis
Was mich interessiert: Habt ihr in eurem Büro schon mal einen Agenten für Kalkulation oder Abrechnung ausprobiert, oder ist das bei euch noch Zukunftsmusik?